Willkommen im Chüechlihus

Öffnungszeiten

Mittwoch bis Samstag
13.30-18.00 Uhr

Sonntag und allg. Feiertage
10.00-18.00 Uhr

Das Regionalmuseum Chüechlihus ist ein lebendiger Kulturort, wo Emmentaler:innen und Gäste aufeinandertreffen. Unsere wechselnden Ausstellungen und Projekte laden zum Hinschauen und Hinhören, zum Mitmachen und Mitbestimmen und regen zum Nachdenken und Diskutieren an.

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Das Regionalmuseum Chüechlihus bietet lebendige Einblicke in das Kulturerbe des Emmentals von der Alpkäserei bis zum Eishockeyclub „SCL Tigers“. Tauchen Sie in die besondere Atmosphäre des ältesten Holzgebäudes der Region ein.

Veranstaltungen

«spychere!» an der Kulturnacht Burgdorf

 Sa, 17. Oktober2026, 17.00–22.00 Uhr

Das Regionalmuseum Chüechlihus zu Gast im Museum Schloss Burgdorf!
Komm vorbei, erfahre mehr über das Projekt und teile dein Wissen mit uns!

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Ein halbes Dutzend Leintücher. Zwölf Abtrocktücher. Ein komplettes Geschirrservice.
Früher gehörte eine grosse Aussteuer selbstverständlich zur Heirat.
Mädchen sammelten über Jahre Bettwäsche, Handtücher, Geschirr, Besteck und weitere Dinge für den eigenen Haushalt. Elisabeth besitzt einige dieser Gegenstände bis heute.
👉 Was früher selbstverständlich war, erzählt viel über das Leben und Heiraten von damals.

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💬 Kennsch du no so Gschichte?
#spychere #espycher #Emmental #Erinnerungswissen #Alltagswissen #museumsgeschichten
Siehst du es auch? 👀
Auf dem Hohgant soll ein kleines «Mändli» zu erkennen sein – mit Kopf, Bauch und sogar Schuhen.
Für Elena wurde es bei einer Wanderung mit ihren Grosseltern entdeckt. Seitdem weiss sie immer, wo der Hohgant zu finden ist: dort, wo das «Mändli» liegt.
👉 Manchmal braucht es nur den richtigen Blick, um eine Landschaft neu zu sehen.

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💬 Siehsch du s «Mändli»?
#spychere #espycher #Emmental #Alltagswissen #Generationenwissen #museumsgeschichten
Milch, Rahm – und viel Muskelkraft. 
Früher wurde Butter oft zu Hause hergestellt. Die Milch liess man stehen, bis der Rahm aufstieg. Danach wurde dieser von Hand gerührt, bis sich Butter und Buttermilch trennten.
Zum Schluss wurde die Butter geknetet und in ein Buttermodel gedrückt.
👉 So entstand ein kunstvolles «Ankemödeli» für den Zmorgetisch.

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💬 Kennsch du das no?
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Ein Blick ins Chüechlihus. Heute besuchen wir den Raum zur Langnauer Keramik.
Über Jahrhunderte entstand in Langnau Keramik, die weit über das Emmental hinaus bekannt wurde. Die Töpfer stellten nicht nur Alltagsgeschirr her, sondern schufen kunstvoll verzierte Krüge, Teller und Ofenkacheln.
Viele Stücke wurden mit Pflanzenmotiven, Tieren oder Ornamenten verziert. Jedes Atelier hatte seine eigenen Formen und Besonderheiten. Dadurch lassen sich manche Stücke noch heute bestimmten Werkstätten zuordnen.
Die Langnauer Keramik gehört zu den bedeutendsten Handwerkstraditionen des Emmentals und wird bis heute gesammelt, erforscht und ausgestellt.

👉 Besuche das Regionalmuseum Chüechlihus und entdecke diesen Raum und viele weitere Geschichten aus dem Emmental.
#Chüechlihus #Regionalmuseum #Langnau #Emmental #Keramik #LangnauerKeramik #EinBlickInsChüechlihus #museumsgeschichten
1954 bekam Langnau seinen ersten eigenen katholischen Pfarrer.
Johann Buholzer übernahm die Pfarrei und prägte ihr Gemeindeleben während fast drei Jahrzehnten.
Dabei hatte Langnau lange keine eigene katholische Pfarrei. Erst 1932 wurde die Heilig-Kreuz-Kirche eingeweiht – zuvor kamen katholische Gläubige für die Gottesdienste teilweise in Schulhaus-Räumen zusammen.

👉 Ein Stück Langnauer Kirchen- und Gemeindegeschichte.
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💬 U was weisch de du? Verzeu mau!

#spychere #espycher #Emmental #HistorischesWissen #Generationenwissen #Kulturwissen #museumsgeschichten
Eine Bahn auf den Napf? 🚂
1891 wurde tatsächlich eine Bahnlinie von Trubschachen auf den Napf geplant. Der Berg galt damals als beliebter Luftkurort.
13,2 Kilometer sollte die Strecke lang werden – mit einer Zahnstangenbahn hinauf bis zum Napf Kulm.
Das Projekt wurde zwar bewilligt, scheiterte aber schliesslich am fehlenden Geld.

👉 Eine Bahn, die es nie gab – aber deren Geschichte geblieben ist.
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💬 Hättest du dir eine Bahn auf den Napf gewünscht?

#spychere #espycher #Emmental #HistorischesWissen #Transportwissen #museumsgeschichten
Was sind Fassdauben-Ski?
Bei «spychere!» sammeln wir Erinnerungen an früher.
Und Wissen darüber, wie erfinderisch Menschen im Emmental waren.
👉 Teile dein Wissen im e-spycher.
Ein Blick ins Chüechlihus. Heute besuchen wir die Weissküferei.
Bevor Kunststoff, Aluminium oder Edelstahl den Alltag eroberten, wurden viele Gefässe aus Holz hergestellt. Dafür waren die Weissküfer zuständig.
Sie fertigten Butterfässer, Milchgefässe, Käseformen, Tragegefässe und viele weitere Gegenstände, die in der Landwirtschaft täglich gebraucht wurden. Besonders in einer Region, die stark von der Milchwirtschaft geprägt war, gehörte dieses Handwerk zu den wichtigsten Berufen.
Die Herstellung verlangte grosses Können. Die einzelnen Holzteile mussten exakt zusammenpassen. Oft wurden die Gefässe ganz ohne Leim gefertigt. Erst wenn das Holz Wasser aufnahm und aufquoll, wurden sie vollständig dicht.
Viele Werkzeuge der Weissküfer ähneln jenen anderer Holzhandwerker. Für einzelne Arbeitsschritte entwickelten sie jedoch spezielle Geräte, die nur in diesem Handwerk verwendet wurden.
Die Weissküferei zeigt, wie eng Handwerk, Landwirtschaft und Alltag im Emmental miteinander verbunden waren.

👉 Besuche das Chüechlihus und entdecke diesen Raum und viele weitere Geschichten aus dem Emmental.
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Der «Güferli-Muni». 🐂
So wird im Emmental der künstliche Besamer für Rinder genannt.
Der «Güferli-Muni» bringt keinen echten Stier mit – sondern tiefgefrorenen Samen eines ausgewählten Zuchtstiers. Mit viel Fachwissen wird dieser anschliessend bei der Kuh eingesetzt.

👉 Dialekt, Landwirtschaft und moderne Tierzucht treffen aufeinander.
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💬 Kennsch du dä «Güferli-Muni»?

#spychere #espycher #Emmental #Landwirtschaftswissen #museumsgeschichten
Warum gehören die Tigers für viele einfach dazu?
Bei «spychere!» sammeln wir Wissen über das Leben im Emmental.
Auch Sport, Erinnerungen und Fankultur sind Teil davon.
👉 Teile dein Wissen im e-spycher.
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