Willkommen im Chüechlihus

Öffnungszeiten

Mittwoch bis Samstag
13.30-18.00 Uhr

Sonntag und allg. Feiertage
10.00-18.00 Uhr

Das Regionalmuseum Chüechlihus ist ein lebendiger Kulturort, wo Emmentaler:innen und Gäste aufeinandertreffen. Unsere wechselnden Ausstellungen und Projekte laden zum Hinschauen und Hinhören, zum Mitmachen und Mitbestimmen und regen zum Nachdenken und Diskutieren an.

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Das Regionalmuseum Chüechlihus bietet lebendige Einblicke in das Kulturerbe des Emmentals von der Alpkäserei bis zum Eishockeyclub „SCL Tigers“. Tauchen Sie in die besondere Atmosphäre des ältesten Holzgebäudes der Region ein.

Veranstaltungen

Öffentliche Führung

 So, 1. November 2026, 11.00–11.45 Uhr

Kurort Langnau: Wunderarzt Michel Schüppach und danach.
Museumsführung mit Pesche Kläntschi (auf Deutsch).

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Ein Blick ins Chüechlihus. Heute besuchen wir die Leinenweberei.
Bevor der Käse zum wichtigsten Exportprodukt wurde, brachte ein anderer Rohstoff Wohlstand ins Emmental: Leinen.
Über Jahrhunderte bauten die Bauernfamilien Flachs und Hanf an. Die Fasern wurden verarbeitet, versponnen und schliesslich zu Stoff gewebt. In vielen Häusern gehörten Spinnräder und Webstühle selbstverständlich zum Alltag.
Das Leinengewerbe verband das Emmental mit internationalen Handelswegen. Die fertigen Stoffe wurden weit über die Region hinaus verkauft. Viele Familien verdienten sich damit einen wichtigen Teil ihres Einkommens. Mit der Industrialisierung und dem Aufkommen der Baumwolle verlor das Emmentaler Leinen jedoch an Bedeutung. Für viele Menschen begann eine schwierige Zeit mit Armut, Auswanderung und grossen Veränderungen.

👉 Besuche das Chüechlihus und entdecke diesen Raum und viele weitere Geschichten aus dem Emmental.

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Über 200 Beiträge – und jede Menge Wissen von hier! 💚

Sechs Monate lang wurde im Rahmen von «spychere!» gesammelt, erzählt, gefragt und zugehört. Menschen aus dem Emmental haben ihr Wissen, ihre Erfahrungen und ihre Geschichten geteilt. So ist eine vielfältige Sammlung entstanden, die zeigt, wie viel Wissen in unserer Region steckt und wie wertvoll es ist, dieses miteinander zu teilen.

Ein grosses Merci an alle, die dazu beigetragen haben! 

Seit dem 25. Oktober ist die Sammlung vorerst geschlossen. Jetzt beginnt die nächste Etappe: Gemeinsam mit den Co-Forschenden werden die Beiträge gesichtet und ausgewertet. Die gewonnenen Erkenntnisse fliessen in die überarbeitete «spychere!»-Ausstellung ein, die am 23. März 2027 eröffnet wird.

Neugierig, was zusammengekommen ist? Auf dem e-spycher.ch könnt ihr weiterhin durch alle veröffentlichten Beiträge stöbern und lokales Wissen entdecken. Auch die aktuelle «spychere!»-Ausstellung im Regionalmuseum Chüechlihus ist weiterhin geöffnet.

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Öffentliche Führung - Kurort Langnau: Wunderarzt Michel Schüppach und danach

Im 18. Jahrhundert wurde Langnau zu einem Anziehungspunkt für Menschen aus nah und fern. Der Grund dafür war Michel Schüppach, besser bekannt als «Micheli Schüppach» oder «Schärer Micheli». Als Wundarzt und Apotheker behandelte er Menschen aus allen Gesellschaftsschichten. Sein Ruf reichte weit über das Emmental hinaus: Selbst vornehme Gäste aus dem Ausland reisten nach Langnau, um sich von ihm behandeln zu lassen – oder um den berühmten Wunderarzt mit eigenen Augen zu sehen.

Doch wer war dieser Mann, der Langnau einst zu einem bekannten Kurort machte? War er ein begnadeter Heiler, ein geschickter Geschäftsmann oder ein Menschenkenner, der die Leiden seiner Patientinnen und Patienten zu verstehen wusste? Während akademische Ärzte und handwerklich ausgebildete Wundärzte um Anerkennung rangen, entwickelte Schüppach seine eigene Art zu praktizieren. Er führte bereits früh genaue Aufzeichnungen über seine Patientinnen und Patienten und behandelte auch arme Menschen kostenlos.

Bei der öffentlichen Führung mit Pesche Kläntschi geht es um Micheli Schüppach, seine aussergewöhnliche Praxis und die Spuren, die er in Langnau hinterlassen hat. Dabei gibt es auch Einblicke in die Geschichten seiner Patientinnen und Patienten und in eine Zeit zwischen Aufklärung, medizinischem Fortschritt und altem Aberglauben.

📅 Sonntag, 1. November 2026
🕚 11.00–11.45 Uhr
📍 Regionalmuseum Chüechlihus, Langnau i. E.
🎟️ CHF 5.– pro Person, zuzüglich Museumseintritt
🗣️ Führung auf Deutsch mit Pesche Kläntschi

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Wir freuen uns auf euch!

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🍂 Im November ist im und ums Chüechlihus einiges los!

Am 1. November nimmt uns Pesche Kläntschi mit auf eine Reise in die Zeit des Kurorts Langnau und des Wunderarzts Michel Schüppach.

Am 4. November ist Märit! 🎉 Mit feinen Rosenchüechli, warmen Apfelchüechli und dem Sonderprogramm «Märit Erinnerige»: Gemeinsam entdecken und sammeln wir lokales Wissen aus alten Filmen.

Also, Kalender zücken und vorbeikommen! 🧡

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Ein versteckter Badeplatz in der Ilfis. 💦
In Bärau liegt zwischen der Flüeacher- und der Ramserenbrücke die «Dopplere» – benannt nach einer markanten Doppelschwelle im Fluss. Direkt darunter wird das Wasser so tief, dass man kaum mehr stehen kann. Eine steile Leiter führt zur Badestelle.
👉 Ein Ort, den viele vielleicht kennen – aber nicht unbedingt unter seinem Namen.

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💬 Kennsch du d «Dopplere»?

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spychere! zu Gast im Schloss Burgdorf 🏰

An der Kulturnacht im Schloss Burgdorf drehte sich alles um lokales Wissen aus dem Emmental. Gemeinsam mit zwei Co-Forschenden kam das spychere!-Team mit den Besuchenden ins Gespräch. Es wurden Geschichten geteilt, Erinnerungen ausgetauscht und neue Wissensbeiträge für den E-Spycher gesammelt.

Besonders schön: Viele kannten spychere! bereits! 💚 So konnte das Projekt auch im Unteremmental präsent sein und weiteres Wissen aus der Region sammeln.

📚 Noch bis am 25. Oktober könnt ihr euer Wissen auf e-spycher.ch teilen!

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Warum sagt man «zwo Froue», aber «zwe Manne»?
Im Projekt «spychere!» sammeln wir Dialektwissen aus dem Emmental. Denn Sprache erzählt viel über eine Region.
👉 Teile dein Wissen im e-spycher.
Ein Blick ins Chüechlihus. Heute besuchen wir den Raum zum Bürgertum.
Nicht alle Menschen im Emmental lebten als Bauern. Mit Handel, Gewerbe und neuen Berufen entstand im 18. und 19. Jahrhundert eine wohlhabende Bürgerschicht. Kaufleute, Fabrikanten, Wirte oder Beamte prägten zunehmend das Leben in den Dörfern.
Mit dem Wohlstand veränderten sich auch die Wohnräume. Möbel wurden aufwendiger, Wohnstuben repräsentativer und Bildung gewann an Bedeutung. Bücher, Kunstgegenstände und Musikinstrumente fanden ihren Platz in den Häusern. Das Bürgertum brachte neue Ideen ins Emmental und trug wesentlich zur wirtschaftlichen Entwicklung der Region bei.

👉 Besuche das Chüechlihus und entdecke diesen Raum und viele weitere Geschichten aus dem Emmental.

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Ein Nouss fliegt mit rund 300 km/h. 
Hornussen hat im Emmental eine lange Geschichte. Das erste bekannte Wetthornussen fand 1655 in Trub statt. Heute zählt nicht nur, wie weit jemand den Nouss schlägt. Im Feld muss die Mannschaft zusammenarbeiten, um ihn mit den Schindeln «abzutun».
👉 Ein Sport, bei dem Erfahrung, Können und Teamwork zusammengehören.

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💬 Was verbindest du mit Hornussen?
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Eine «seltene, fast ausgestorbene hölzige Tierart» – der Gras-Schnägg. 😄
Natürlich kein Tier, sondern ein einachsiger Holzwagen. Mit ihm wurde gemähtes Gras und Heu vom Feld nach Hause ins Tenn gezogen. Bergauf halfen manchmal Tiere oder eine Seilwinde, bergab sorgte ein Bremsschuh für Sicherheit.
👉 Landwirtschaftliches Wissen, das heute fast verschwunden ist.

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💬 Kennsch du so Gerät no?

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