Willkommen im Chüechlihus

Öffnungszeiten

Mittwoch bis Samstag
13.30-18.00 Uhr

Sonntag und allg. Feiertage
10.00-18.00 Uhr

8.-19. Juli 2026 Gratiseintritt für alle!

Das Regionalmuseum Chüechlihus ist ein lebendiger Kulturort, wo Emmentaler:innen und Gäste aufeinandertreffen. Unsere wechselnden Ausstellungen und Projekte laden zum Hinschauen und Hinhören, zum Mitmachen und Mitbestimmen und regen zum Nachdenken und Diskutieren an.

SPYCHERE!

DAUERAUSSTELLUNG

ENTSAMMELN.CH

RÜCKBLICK UMBAU 2025

BRÄTZELIROUTE

Das Regionalmuseum Chüechlihus bietet lebendige Einblicke in das Kulturerbe des Emmentals von der Alpkäserei bis zum Eishockeyclub „SCL Tigers“. Tauchen Sie in die besondere Atmosphäre des ältesten Holzgebäudes der Region ein.

Veranstaltungen

Langnau-Märit

MI, 15. Juli 2026, 10.00 – 17.00 Uhr

Rosenchüechli & warme Apfelchüechli
ab 10h im und vor dem Chüechlihus mit Sonderprogramm «spychere!»

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Was war das «Centro Italo» in Langnau?

Im Projekt «spychere!» sammeln wir Geschichten von hier.
Geschichten über Arbeit, Migration und Zusammenleben im Emmental.

👉 Teile dein Wissen im e-spycher.
Ein kühler Ort für alle! Kostenloser Eintritt während Hitzewelle in das Regionalmuseum Chüechlihus

Weil die Temperaturen wieder steigen, öffnet das Regionalmuseum Chüechlihus seine Türen noch weiter: Vom Mittwoch, 8. Juli, bis Sonntag, 19. Juli 2026, ist der Eintritt ins Museum kostenlos.
Mit dieser Aktion möchten wir einen kühlen Aufenthaltsort für alle bieten und unseren Beitrag zum Wohlbefinden während der Hitzewelle leisten.

Öffnungszeiten während der Aktion – vorerst vom 8.-19. Juli 2026
Mittwoch bis Samstag: 13.30–18.00 Uhr
Sonntag: 10.00–18.00 Uhr

Wir freuen uns auf euren Besuch! 💚
#RegionalmuseumChüechlihus #Langnau #Emmental #Museum #Hitzewelle #Hitzefrei #Sommer
Ein Blick ins Chüechlihus: Heute besuchen wir die Schlafstube der Bauersleute.

Wer zum ersten Mal vor dem Bett steht, wundert sich oft über dessen Länge. Die Betten wirken erstaunlich kurz. Doch die Menschen waren nicht kleiner als heute. Tatsächlich schlief man über Jahrhunderte oft halb sitzend. Man glaubte, dies erleichtere die Atmung und sei gesünder als das Liegen.
Die Schlafräume waren einfach eingerichtet. Neben dem Bett fanden sich meist nur wenige Möbelstücke wie eine Truhe, ein Schrank oder eine Wiege. Geheizt wurde nur sparsam, weshalb schwere Federdecken und Bettvorhänge wichtig waren, um die Wärme zu halten.
Auch religiöse Gegenstände gehörten selbstverständlich zur Schlafkammer. Bibeln, Taufsprüche oder Kalender mit Bauernregeln begleiteten viele Familien durch den Alltag.

👉 Besuche das Chüechlihus und entdecke diesen Raum und viele weitere Geschichten aus dem Emmental.
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Glocken, Musik und Gebete.
Jeden Freitag wird im Hindu-Tempel in Bärau eine Puja gefeiert. Was einst mit tamilischen Flüchtlingen begann, ist heute ein wichtiger Teil der Emmentaler Kultur.

👉 Traditionen verändern sich – und werden trotzdem weitergegeben.
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💬 Bisch du scho mau im Tempu im Bärau gsi?
Nebelmaschine, farbiges Licht und eine Slowrunde zu Toni Braxton. In den 90er-Jahren wurde im Emmental nicht nur gejodelt. Im «Blue Lemon», im «Sequ» und an Schaumpartys wurde bis spät in die Nacht getanzt.

👉 Auch solche Erinnerungen gehören zur Geschichte der Region.
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💬 Was isch dini beschti Disco-Erinnerig?
Wie hat man sich früher gewaschen – ohne Badezimmer?

Bei «spychere!» sammeln wir Wissen aus dem Alltag.
Wissen, das oft nicht aufgeschrieben wurde, sondern weitergegeben.

👉 Teile dein Wissen im e-spycher.
Komm mit ins Chüechlihus!

Das Emmental, wie wir es heute kennen, entstand nicht von heute auf morgen. Über Jahrhunderte prägten Landwirtschaft, Handel, Handwerk und politische Veränderungen die Region.

Die Menschen lebten lange in einer abgelegenen Landschaft, die erst gegen Ende des ersten Jahrtausends dauerhaft besiedelt wurde. Später veränderten die Reformation, der Bauernkrieg, wirtschaftliche Krisen und die Industrialisierung das Leben im Tal grundlegend. Viele Familien wanderten aus, andere fanden neue Erwerbsmöglichkeiten in Handel, Gewerbe oder Industrie.

Die Dauerausstellung im Chüechlihus erzählt diese Geschichte anhand von Menschen, Gegenständen und Räumen. Jeder Raum beleuchtet ein anderes Kapitel der Emmentaler Vergangenheit – von der Käseproduktion über die Leinenweberei bis zu den SCL Tigers.

In den kommenden Wochen nehmen wir dich mit auf einen Rundgang durchs Museum.

👉 Besuche das Chüechlihus und entdecke die Geschichte des Emmentals.

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Der Februar heisst «Horner».
Der Juli «Höimonet».
Und der Oktober «Wymonet».

Die alten Monatsnamen erzählen, was früher gerade wichtig war: Heuen, Weinlesen oder die Zeit, wenn Hirsche ihr Geweih verlieren.

👉 Dialekt verrät mehr über den Alltag von früher, als man denkt.
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💬 Kennsch du no angeri Mönet-Näme?
Im Emmental kommt man an ihnen nicht vorbei.
Die Tigers sind mehr als ein Club. Sie sind Teil der Region. Und auch vom Regionalmuseum Chüechlihus!

👉 Für viele ein Stück Identität.
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💬 Was si dini Tigers-Momente?
Lokales Wissen findet man oft dort, wo man es gar nicht erwartet.

An der OGA in Langnau kamen wir mit vielen Menschen ins Gespräch – und plötzlich waren sie da: Erinnerungen, Geschichten und Begriffe wie der «Güferli-Muni», die «Heinzä» oder der «Wildsau-Chehr».

Dank den Besucher:innen und dem Einsatz unserer Co-Forschenden wächst der e-spycher stetig weiter. Mittlerweile umfasst er bereits beinahe 80 Wissensbeiträge aus dem Emmental.

Den ganzen Rückblick auf unsere Zeit an der OGA gibt es auf e-spycher.ch

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