Willkommen im Chüechlihus

Öffnungszeiten

Mittwoch bis Samstag
13.30-18.00 Uhr

Sonntag und allg. Feiertage
10.00-18.00 Uhr

Das Regionalmuseum Chüechlihus ist ein lebendiger Kulturort, wo Emmentaler:innen und Gäste aufeinandertreffen. Unsere wechselnden Ausstellungen und Projekte laden zum Hinschauen und Hinhören, zum Mitmachen und Mitbestimmen und regen zum Nachdenken und Diskutieren an.

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Das Regionalmuseum Chüechlihus bietet lebendige Einblicke in das Kulturerbe des Emmentals von der Alpkäserei bis zum Eishockeyclub „SCL Tigers“. Tauchen Sie in die besondere Atmosphäre des ältesten Holzgebäudes der Region ein.

Veranstaltungen

Chüechlihus-Sunndig

So, 6. September 2026, 10.00–17.00 Uhr

Gemeinsam feiern wir den 500-jährigen Geburtstag des Chüechlihus mit einem bunten Kulturprogramm für Klein bis Gross und regionalen Köstlichkeiten!

Eintritt frei / Solibändeli

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Über 100-mal Emmental. 💚

Seit dem Start von spychere! sind im e-spycher über 100 Wissensbeiträge zusammengekommen.

Mal geht es um Dialekt. Mal um Erinnerungen. Mal um alte Handgriffe, besondere Orte oder Geschichten aus dem Alltag. So unterschiedlich die Beiträge auch sind – eines haben sie gemeinsam: Hinter jedem steckt ein Mensch, der sein Wissen mit uns geteilt hat.

Ein herzliches Merci an alle, die bisher mitgemacht haben!

Und wir sammeln weiter – bis im Oktober. Vielleicht fehlt Ihr Wissen noch im e-spycher?

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Ein Blick ins Chüechlihus. Heute besuchen wir die Töpferei.
Die Geschichte der Langnauer Keramik reicht bis ins 17. Jahrhundert zurück. Mit Ton aus regionalen Gruben stellten die Hafner Geschirr, Krüge, Schüsseln und Ofenkacheln her. Was in den Werkstätten entstand, wurde in vielen Haushalten täglich gebraucht.
Die Herstellung verlangte viel Erfahrung. Der Ton musste vorbereitet, auf der Töpferscheibe geformt, verziert, glasiert und anschliessend gebrannt werden. Jedes Stück durchlief zahlreiche Arbeitsschritte, bevor es verkauft werden konnte.
Besonders bekannt wurde die Langnauer Keramik durch ihre kunstvollen Verzierungen. Viele dieser Arbeiten sind bis heute erhalten geblieben und zeigen eindrücklich das Können der damaligen Handwerker.

👉 Besuche das Chüechlihus und entdecke diesen Raum und viele weitere Geschichten aus dem Emmental.
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Ein Kühlschrank ohne Strom. Schon vor fast 300 Jahren fanden die Menschen Wege, Milch und Rahm kühl zu lagern. Mit Wasser, Keramik und der natürlichen Kühle des Kellers.
👉 Einfach, praktisch und überraschend raffiniert.

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💬 Kennsch du angeri schlaui Lösige vo früecher?

#museumsgeschichten
Knusprig, süss und voller Erinnerungen. Am Langnaumärit und am Chüechlihus Sunndig gehören Rosechüechli einfach dazu.
👉 Doch nur noch wenige wissen, wie man sie macht.

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💬 Hesch du scho mau es Rosechüechli probiert?
Warum trugen Mädchen früher zwei Zöpfe? Bei «spychere!» sammeln wir Erinnerungen und Alltagswissen aus dem Emmental. Auch kleine Geschichten erzählen viel über früher.
👉 Teile dein Wissen im e-spycher.
Ein Blick ins Chüechlihus: Heute besuchen wir den Raum von Michel Schüppach.

Im 18. Jahrhundert reisten Menschen aus ganz Europa nach Langnau. Ihr Ziel war nicht die Landschaft oder der Käse, sondern ein Arzt: Michel Schüppach.
Der Sohn eines Bauern absolvierte ursprünglich eine Ausbildung zum Wundarzt. Durch stetiges Lernen und grosse Erfahrung entwickelte er sich zu einem der bekanntesten Mediziner seiner Zeit. Sein Ruf verbreitete sich weit über die Schweiz hinaus.
Schüppach war bekannt für seine genaue Beobachtungsgabe und sein Gespür für Menschen. Er führte umfangreiche Aufzeichnungen über seine Patientinnen und Patienten und kombinierte medizinisches Wissen mit Heilpflanzen und Naturheilkunde.
Sein Haus auf dem Dorfberg wurde zu einem Ort, den Hilfesuchende aus ganz Europa aufsuchten. Damit wurde Langnau für einige Jahrzehnte zu einem kleinen Zentrum der Medizin.

👉 Besuche das Chüechlihus und entdecke diesen Raum und viele weitere Geschichten aus dem Emmental.

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Ordnung, Blumen und Gemüse. Früher gehörte der Buchsbaum zu fast jedem Bauerngarten. Heute macht ihm der Buchsbaumzünsler das Leben schwer.

👉 Mit den Pflanzen verschwindet auch ein Stück Kulturgeschichte.
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💬 Kennsch du no so Gärte?
Was macht die Langnauer Keramik so besonders?
Eines der eindrücklichsten Stücke im Regionalmuseum Chüechlihus ist eine reich verzierte Hochzeitsschüssel aus dem 18. Jahrhundert. Weltweit sind nur fünf solcher Schüsseln bekannt. Erstaunlich ist nicht nur ihre kunstvolle Bemalung, sondern auch, dass sie aus dem eher groben Langnauer Ton überhaupt unbeschadet aus dem Ofen kam. Vermutlich war sie ein reines Prunkstück – im Gegensatz zu den einfachen Familienschüsseln, aus denen im Alltag gemeinsam gegessen wurde.

An unserer öffentlichen Führung «Die drei Töpfer Daniel Herrmann, Adolf Gerber, Jakob Stucki» lernen Sie drei Persönlichkeiten kennen, die die Langnauer Keramik über Generationen geprägt haben. Entdecken Sie kostbare Einzelstücke, erfahren Sie mehr über ihre Entstehung und erleben Sie, weshalb die Langnauer Keramik bis heute einzigartig ist.

Öffentliche Führung «Die drei Töpfer Daniel Herrmann, Adolf Gerber, Jakob Stucki» 
📅 Sonntag, 26. Juli 2026
🕚 11.00–11.45 Uhr
💰 CHF 5.– pro Person zzgl. Museumseintritt, keine Anmeldung nötig
📍 Regionalmuseum Chüechlihus Langnau

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Lokales Wissen findet man selten auf Anhieb – meistens entsteht es im Gespräch.

Am Langnau-Märit durften wir genau das erleben. Gemeinsam mit unseren Co-Forschenden kamen wir mit vielen Menschen ins Gespräch und sammelten neue Wissensbeiträge für den e-spycher.

Besonders schön war zu beobachten: Oft glauben die Menschen zuerst, sie hätten gar nichts Besonderes zu erzählen. Doch mit jeder Frage tauchen weitere Erinnerungen, Dialektwörter und Geschichten auf.

💬 «Plötzlich sprudelte es bei einem Besucher. Ich konnte fast nicht alles aufschreiben, so viel Wissen kam auf einmal», erzählt Co-Forscher Andreas Eggimann.

Wie wir den Aktionstag erlebt haben und was wir dabei über das Sammeln von lokalem Wissen gelernt haben, erzählen wir in unserem Blog. Jetzt lesen auf e-spycher.ch

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Ein Haus, das gefangen war. So entstand vermutlich der Name Fankhauser. Aus einem «Fanghus» wurde mit der Zeit einer der häufigsten Nachnamen im Emmental.

👉 Auch Familiennamen erzählen Geschichte.
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💬 Kennsch du d Gschicht vo dim Nachname?
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